Mo 11 Mai 2009
Ein Prepaid Girokonto ist ein Guthabenkonto, bei dem man nur über ein gewisses Guthaben (z.B. Lohn) verfügen kann. Das heißt, ein Dispositionskredit ist nicht vorgesehen. Solche Konten kommen vor allem für Schüler und Studenten in Frage, sind aber auch bei all jenen beliebt, die Ihre Ausgaben gerne kontrollieren.
Ein solches Konto verleitet nicht dazu, mehr Geld auszugeben, als man tatsächlich hat. Dem Problem der Verschuldung wird somit sehr gut vorgebeugt. Die Gefahr der Kontoüberziehung ist praktisch nicht mehr gegeben, dadurch fallen auch keine Überziehungszinsen mehr an.
Interessant ist dies vor allem für Menschen, die ein reguläres Konto aufgrund eines Schufa-Eintrages nicht nutzen können. Auch wenn das Prepaid Konto auf Guthabenbasis geführt wird, können über das Konto dennoch alle Zahlungsaufträge durchgeführt werden.
Lastschrift, Dauerauftrag und Standardüberweisung sind also kein Problem. Sollte allerdings der Auftrag das Guthaben übersteigen, erfolgt keine Zahlung. Das heißt, dass Lastschriften an den Auftraggeber mangels Deckung zurückgegeben werden.
Die Banken geben bei diesen Konten in der Regel keine EC-Karten aus, sondern sogenannte Service-Karten, mit denen aber alle Dinge wie Einkauf im Handel, Bargeldabhebungen an Automaten und Ausdruck von Kontoauszügen getätigt werden können.
So ein Prepaid Girokonto ermöglicht also Menschen, die wegen Ihres negativen Schufa-Eintrages kein reguläres Konto eröffnen können, eine Teilnahme am normalen Leben, was ohne Konto praktisch nicht mehr möglich ist.
Diese Art Girokonto findet hinreichend Begeisterung.
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