Fr 7 Mrz 2008
Will der Darlehensnehmer seine Immobilienfinanzierung auf ein solides Gerüst stellen, darf die Planungssicherheit nicht unterschätzt werden.
Beginnend mit der richtigen Wahl der Zinsbindung, können schon die Weichen für die Anschlussfinanzierung gestellt werden. Da eine Baufinanzierung immer zu den langfristigen Finanzgeschäften gehört, sind 15, 20 oder mehr Jahre keine Seltenheit. Jedoch ist nach dem Ende der Zinsbindung noch eine Restschuld vorhanden, die mit einer Anschlussfinanzierung getilgt werden muss.
Wer hierbei Geld einsparen will, sollte sich rechtzeitig um verschiedene Angebote anderer Geldgeber kümmern, weil die Konditionen der Hausbank nicht zwingend die günstigsten sein müssen.
Mehr aus Gründen der Bequemlichkeit willigt der Darlehensnehmer meist vorschnell ein, ohne wenigstens drei Monate vor dem Ablauf der Zinsbindung andere Angebote eingeholt zu haben.
Doch wer vergleicht, kann Geld einsparen und die Gunst der Stunde nutzen, die Bank zu wechseln. Dabei gestaltet sich ein Wechsel unproblematisch, da die Formalitäten vom neuen Darlehengeber übernommen werden und die Gebühren vergleichsweise niedrig ausfallen. In jedem Falle kann der Kunde unterm Strich einsparen.
Zudem kann man seiner Hausbank Konkurrenzangebote vorlegen und verdeutlichen, dass man seinen bisherigen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen ist. Wer seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat, sollte auch mit einem Zinsnachlass von seiner Bank belohnt werden.
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