Wer mit dem spitzen Stift rechnen muss, sollte sich jedes Jahr erneut die Mühe machen und das eigene Versicherungsdepot überprüfen. Schließlich kommt es nicht nur auf einen umfassenden Versicherungsschutz an, sondern auch auf die Höhe der Kosten.

Einen besonders hohen Kostenfaktor stellt das Auto dar. Wer dann wenigstens an der Höhe der Versicherungskosten einsparen will, sollte alle derzeit angebotenen Tarife prüfen. Konkurrenzangebote, parallel zu dem der aktuellen Versicherung, sollten immer miteinander verglichen werden. Kann man mit seinem Versicherer nicht pokern, ist ein Wechsel zu einer anderen Autoversicherung unumgänglich. Doch muss man bestimmte Kriterien hierbei beachten wie an erster Stelle den Stichtag der Kündigung. Dieser fällt gewöhnlich bei Autoversicherungen auf den 30. November eines jeden Jahres. Dann spricht man gewöhnlich von einer “ordentlichen” Kündigung. Wer außerordentlich seinem Versicherer kündigen will, kann dies nur nach einer Beitragserhöhung seiner Versicherung tun.  Zudem ist dies aus möglich, wenn das Auto gewechselt wird, oder nach einem Schaden.

Wer seinen Versicherer wechseln will, kann dann nicht nur von günstigeren Preisen profitieren, sondern  auch von einer neuen Regelung. Ab 2008 gilt für alle neu abgeschlossenen Verträge das neue Versicherungsvertragsgesetz. Dieses spricht dem Autofahrer im Schadensfall bessere Bedingungen zu.

Bei Vergleichen sollte man stets im Auge behalten, dass die heutigen Tarife immer individueller auf alle Fahrerprofile abgestimmt sind. Diesen Umstand sollte man berücksichtigen, wenn man sich die Mühe eines Vergleiches macht und nicht nur die besten Konditionen in bezug auf den Versicherungsschutz, sondern auch die günstigste Beitragshöhe nutzen will. Schließlich unternehmen Versicherungen spezielle Risikoeinstufungen. Stellt dann ein Fahrer, wie beispielsweise noch sehr junge oder Vielfahrer, ein erhöhtes Versicherungsrisiko dar, kann dann ein ursprünglich günstiger Tarif auch teuer ausfallen.