Mi 23 Jan 2008
Grundsätzlich definieren sich Aktien als Wertpapiere, die Anteile an einer bestimmten Gesellschaft verbriefen, die hierzulande als Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft bezeichnet werden.
Wer Aktien erwirbt, wird zum Miteigentümer des gewählten Unternehmens und ist grundsätzlich an den Erträgen beteiligt. Somit gehören börsennotierte Unternehmen unter Umständen vielen einzelnen Anlegern, die ihre Anteilscheine entweder direkt oder bei Investmentfonds gekauft haben.
Damit die Chancen bestimmter Märkte, Regionen oder Länder genutzt werden können, legt ein professionell arbeitendes Fondsmanagement das gesammelte Kapital der Investoren gezielt an.
Um die Risiken zu begrenzen, ist eine breite Streuung in unterschiedliche Papiere zu empfehlen. Doch muss sich der Anleger immer vor Augen halten, dass die Kurse den marktüblichen Schwankungen unterliegen, was mit einer täglichen Veränderung der Werte verbunden ist.
Die Rendite ergibt sich erst aus dem Verkauf der Anteile, wobei Aktienfonds zu den gewinnbringenden Alternativen einer Kapitalanlage gehören und sich langfristig für die Altersvorsorge eignen.
Doch unterscheidet sich das Chancen- Risiko- Profil einzelner Fondsgruppen erheblich voneinander und wer auf eine hohe Rendite aus ist, sollte nur in erfolgreiche Unternehmen investieren.
Sogenannte Ausschüttungsfonds geben ihre Gewinne jährlich an die Anleger weiter. Doch fallen die Renditen nicht konstant hoch aus, sondern orientieren sich in erster Linie an der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Unternehmenspolitik.
Grundsätzlich spielt das Festlegen des Zeithorizontes, insbesondere wenn es um die Vorsorge im Alter geht, eine besondere Rolle. Je länger Kapital investiert bleibt, umso besser können marktbedingte Kursschwankungen wieder ausgeglichen werden. Wer also für später Kapital bilden will, kann sich Zeit nehmen und gleichzeitig von erhöhten Renditechancen profitieren.
Ratsam ist, Aktienanlagen nur dann zu wählen, wenn ein Anlagezeitraum von wenigstens zehn Jahren in Frage kommt. Gleich zweifach kann der Anleger bei dieser Form der Kapitalbildung profitieren: zum einen durch Kursanstiege und andererseits von Dividenden, die den Anteil am Gewinn eines Unternehmens umschreiben.
Die individuelle Risikobereitschaft nimmt bei der Wahl einer Anlageform einen besonderen Stellenwert ein. Wer jedoch Zeit mitbringt und Renditen für den Ruhestand “einstreichen” will, liegt mit Aktien und den damit verbundenen kurzfristig stärkeren Schwankungen genau richtig.
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