Auch wenn die düsteren Prognosen in Bezug auf die Rente in aller Munde sind, gibt es immer noch viele Zeitgenossen, die einer zusätzlichen und privaten Altersvorsorge skeptisch gegenüber stehen.

Doch die Fakten, die zu dieser Entwicklung führen, liegen klar auf der Hand. So führen tiefgreifende Einschnitte in die Sozialsysteme dazu, dass Versorgungslücken bei den Rentenzahlungen die Konsequenz sind.

Die ältere Rentengeneration konnte wenigstens auf eine gewisse Stabilität zählen, da schließlich über einen Zeitraum von 40 Jahren und länger in die Rentenkasse eingezahlt wurde.

Doch spätestens ab Oktober 2003 war klar, dass die Stabilität nicht von Dauer sein kann und eine Rentenkürzung festgelegt wurde. Aber auch wenn durch die Rentenkürzungen der aktuellen Bezieher etwas “Luft” geschaffen wurde, können die Rentenansprüche aus vergangenen Zeiten nicht mehr geleistet werden.

Konkret hat die momentane Situation zur Folge, dass mittelfristig mit weiteren Kürzungen gerechnet werden muss. Aufgrund der demographischen Entwicklung in unserem Lande verschärft sich die Situation in Bezug auf den Generationenvertrag zusehends, denn einer immer größer werdenden Zahl von Rentnern stehen immer weniger Erwerbstätige gegenüber.

Wer diese Entwicklung verfolgt und nicht entsprechend handelt, muss sich im Ruhestand mit finanziellen Engpässen abfinden, denn die spätere Rente wird dann nur noch einer Grundversorgung im alltäglichen Leben dienen können.