Do 3 Jan 2008
Gestaltet sich das Zinsumfeld gut, möchte auch der Darlehensnehmer, der noch an sein Altdarlehen gebunden ist, nicht tatenlos zusehen. Endet die eigene Zinsbindung in einigen Jahren erst, muss man nicht die teure Variante wählen und vorzeitig aus dem laufenden Kreditvertrag bei seiner Bank aussteigen.
Zum einen ist der Geldgeber nicht gezwungen, den Kunden ziehen zu lassen und zum anderen kann die Bank für den vorzeitigen Ausstieg eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.
Schnell kommen da einige Tausend Euro zusammen.
Wer hier keine Verluste hinnehmen will, sollte sich für ein Forward- oder Vorratsdarlehen entscheiden, bevorsich die günstigen Konditionen wieder verschlechtern und der Zins ansteigt.
Wer also optimal “umsteigen” will, kann diese kostengünstigere Variante wählen und einen weiteren Darlehensvertrag vereinbaren, dessen Auszahlung auf das Ende der Zinsbindung des Erstdarlehens verschoben werden kann.
Zwar sind damit auch etwas höhere Zinsen verbunden, offerieren dem Darlehensnehmer aber auch die Chance, heute schon den Prolongationszins zu vereinbaren und sich vor schlechteren Konditionen zu schützen.
Mit einem Forward- Darlehen entfällt nicht nur die überteuerte Vorfälligkeitsentschädigung, sondern verschafft dem Darlehensnehmer auch eine Planungssicherheit für die Zukunft.
Anzeige: